Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin
ANIM 2019

17.–19.01.2019 | Berlin

Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin
ANIM 2019

17.–19.01.2019 | Berlin

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Grußwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Behandlung neuromedizinischer Notfälle bewegt sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf vergleichsweise hohem Niveau. Die größten Fortschritte wurden beim akuten Schlaganfall erzielt; mit 307 zertifizierten Stroke-Units ragt die Versorgungssituation in Deutschland international sogar heraus. Die interdisziplinären neurovaskulären Zentren und Netzwerke ergänzen diese flächendeckende Struktur und stärken die Kooperation zwischen den Partnerfächern der Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie. Doch es gibt auch neue Fragen.

Gefährden oder fördern „interdisziplinäre KV-Bereitschaftsambulanzen“, „integrierte Notfallzentren“ oder auch selbstständige zentrale Notaufnahmen in Krankenhäusern das Erreichte? Ist die präklinische Entscheidungsfindung hinreichend gut um Patienten mit nicht akut bedrohlichen Erkrankungen von solchen mit zeitkritischen Zuständen zu trennen oder um Patienten mit einem Polytrauma, einem akuten Koronarsyndrom oder einem Schlaganfall ohne Zeitverlust auf den individuell optimalen Weg im Krankenhaus zu bringen? Wie lösen wir das zunehmende Problem der sich „selbst vorstellenden Fußgänger“? Diese gesundheitspolitischen Fragen werden im Präsidentensymposium der „ANIM 2019“ von mehreren prominenten Sprechern, aber auch in mehreren Symposien, aufgegriffen und diskutiert.

Jedes Jahr widmet sich die ANIM – die Arbeitstagung NeuroIntensiv-Medizin – aber vor allem unseren wissenschaftlichen Fortschritten und der Fortbildung aller in der Neurointensivmedizin tätigen Berufsgruppen. Als Tagungspräsident der 36. Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) darf ich Sie dazu vom 17.–19. Januar 2019 nach Berlin einladen. Wir möchten hier wieder umfassend klinische Studien vorstellen und diskutieren. Thematische Schwerpunkte werden daneben die Prä- und die Posthospitalphase der Schlaganfallbehandlung sein, aber auch die Subarachnoidalblutung und die Neuroinfektiologie. Nicht zuletzt möchten wir auch Konzepte der Ausbildung und Nachwuchsförderung weiterentwickeln.

Ich freue mich darauf, Sie zahlreich in Berlin begrüßen zu dürfen und hoffe auf einen besonders kreativen, nachwuchsstarken Kongress, wie er zu dieser Stadt gut passen würde!

Herzlichst
Ihr
Helmuth Steinmetz